Offizielle Internetseite von Rauchfangkehrermeisterbetrieb Christian Goldhahn - Praktische Tipps

Tipps für richtiges Heizen

 

 

Richtig heizen mit Holz

Ihr Rauchfangkehrer informiert

 

 

 neutral - objektiv - kompetent

 

Holz als Brennstoff gewinnt, aufgrund der fast CO2- neutralen Verbrennung, immer

mehr an Bedeutung. Damit die Holzheizung auch wirksam sicher und umweltfreundlich

betrieben wird, sind einige Punkte unbedingt zu beachten:

 

und 1,0 m senkrecht zu brennbaren Bauteilen beachten.

           Die Feuerstätte muss für die Verfeuerung von Holz geeignet sein.

          Beachten Sie das Typenschild und die Gebrauchsanleitung der Feuerstätte.

           Die Heizleistung der Feuerstätte sollte nicht über den maximalen Wärmebedarf des

            Objektes bzw. der Wohnung liegen.

           Sorgen Sie für ausreichende Verbrennungsluft. Dichte Fenster und Türen können zu

            Beeinträchtigungen der Verbrennung führen.

           Die Stückgröße des Holzes soll der Feuerstätte angepasst sein. Die Stärke der Holzscheiter

            sollte nicht dicker sein als der Unterarm des Menschen.

           Verwenden Sie immer nur trockenes Holz (mindestens 2 Jahre trocken gelagert)

           Bei Scheitholzkesseln sollte ein Pufferspeicher eingebaut werden. Der Pufferspeicher

            sollte so groß gewählt  werden, dass bei einer späteren geplanten Solaranlage das

            Warmwasser gespeichert werden kann.

           Verheizen Sie keine imprägnierten Holzstück, Spannplatten oder Abfälle.


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Fragen Sie Ihren Rauchfangkehrer, er berät Sie gerne bei der Planung und hilft

Ihnen gerne bei Problemen mit Ihrer Festbrennstoffheizung !

Ihr Rauchfangkehrer - Ihr Partner - Der kompetente Berater - Ihr Rauchfangkehrer - Ihr Partner

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Energieeinsparung
Ihr Rauchfangkehrer informiert
neutral     unabhängig    objektiv

Energie ist ein wertvolles Gut
Energie kann vieles verändern
Energie war immer Antriebskraft für alle Entwicklungen
Energie ist zu wertvoll, um sie gedankenlos zu verschwenden
 

ohne Energie sind Leben und Fortschritt undenkbar

Infos zum Energiesparen

Wärmedämmung des Objektes; die letzte Geschossdecke ist am wichtigsten
fehlende Wärmedämmung = bis zu 25% Energieverlust

Heizkessel und Brennstoffzufuhr an Heizlast (Wärmebedarf) des Objektes anpassen
Überdimensionierung = bis zu 4 % Energieverlust

Heizkessel und Verbrennungseinrichtung samt Abgasführung regelmäßig reinigen
verschmutzte Heizkessel und Brenner = bis zu 10% Energieverlust

Wirkungsgrad Ihres Heizkessels regelmäßig kontrollieren
falsche Einstellung = bis zu 10% Energieverlust

Thermostatventile bei den Heizungsradiatoren einbauen
Vollheizung von nichtbenützten Räumen = bis zu 5% Energieverlust

Täglich zweimal 5 Minuten lüften
undichte Fenster und falsches Lüften = bis zu 10% Energieverlust

Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung montieren
Warmwasserbereitung über den Heizkessel = bis zu 10% Energieverlust

Kennen Sie die Energiekennzahl Ihres Hauses ?
Schwachstellenanalyse Ihres Objektes von Ihrem Rauchfangkehrer durchführen lassen

Energieverbrauch ist mit Umweltbelastungen verbunden und 
verändert das ökologische Gleichgewicht der
Erde

Regelmäßige Rauchfangkehrerarbeiten sind ein Garant für einen sparsamen Energieverbrauch!

 

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Sichere Gasanlage

 

Immer wieder geschehen Unfälle in Zusammenhang mit Gasfeuerungsanlagen. Alljährlich sind durch nicht gewartete bzw. kontrollierte Gasgeräte und deren Verbindungsleitungen CO- Vergiftungen und CO-Tote zu beklagen. In letzter Zeit auch Tote durch Gasexplosionen.

Kein einziges Opfer wäre notwendig, wenn einmal jährlich die freiliegenden Gasleitungen, der Aufstellraum der Feuerstätte inklusive des Luftverbundes mit Belüftungsöffnungen und das Gasgerät mit den Verbindungsleitungen auf Betriebssicherheit überprüft werden würde.

Welche Gefahren können auftreten und wie kann man sich vorübergehend schützen:

 
Gefahr Erkennung Abhilfe  
     
Abgasaustritt Feuchte Luft im Raum Fenster öffnen
sofort Rauchfangkehrer holen

 

     
Abgasrückstau Gasgerät geht immer wieder auf Störung Fenster öffnen
Rauchfangkehrer holen
 
     
Wärmetauscher verlegt Gasgerät außen rußig Gasgerät reinigen lassen
Rauchfangkehrer oder Wartungsdienst holen
 
     
Gasbrenner verschmutzt gelbes Flammenbild Gasbrenner reinigen lassen
Rauchfangkehrer oder Wartungsdienst holen
 
     
Gasleitung undicht Gasgeruch Gasabsperrhahn schließen, Fenster öffnen,
kein Licht einschalten
sofort Gasversorger anrufen

 

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Vorteile durch eine regelmäßige Kontrolle der Gasfeuerungsanlage
samt Verbindungsleitungen durch den Rauchfangkehrer

 
   sicherer und gefahrloser Betrieb des Gasgerätes     geringste Betriebskosten
   wirksame Gefahrenbeseitigung    leicht erreichbar
   eine einzige verantwortliche Bezugsperson    Firmenunabhängigkeit

   im Zuge der sicherheitstechnischen Überprüfung werden freiliegende Gasleitungen elektronisch auf Dichtheit überprüft

• dokumentiertes Sicherheitsprotokoll für die Gasfeuerstätte samt Verbindungsleitungen
 

Vorbeugen ist besser als  ...........  !!!

......  daher einmal jährliche Abgaswegkontrolle !!!  

 

 Ihr Rauchfangkehrer - Ihr Sachverständiger - Ihr Partner

 

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Tipps und Hinweise für Bauwerber

 

PLANUNG

Wie viele Rauchfänge sollen errichtet werden?

Mind. ein Rauchfang pro Wohnungseinheit und pro Geschoss. Jede Feuerstätte benötigt einen eigenen Rauchfang damit diese umweltfreundlich, wirtschaftlich und Sicher betrieben werden kann.

Achtung: Feuerstätten mit niedrigen Abgastemperaturen benötigen ein feuchteunempfindliches Rauchfangsystem.

 

Wo sollen die Rauchfänge errichtet werden?

Rauchfänge sollten so angeordnet werden, dass die ständig bewohnten Räume beheizt werden können wobei das Verbindungsstück so kurz als möglich sein soll.

Rauchfänge sollen das Dach am First verlassen und den First um mind. 40 cm überragen, auch dann, wenn sie unterhalb des Firstes ausmünden. Bei Flachdächern ist mind. 1m, bei

seitlicher Hochführung ist mind. O,8m, senkrecht zur Dachhaut, einzuhalten.

 

 Wie groß soll die lichte Weite des Rauchfanges sein?

Die lichte Weite bzw. der Durchmesser des Rauchfanges ist von der Heizleistung der Feuerstätte, der Brennstoffart, der Abgastemperatur und der Höhe des Rauchfanges abhängig.

Achtung: Feuerstätten für feste Brennstoffe brauchen größere Rauchfangquerschnitte als Feuerstätten für flüssige oder gasförmige Brennstoffe. Lassen Sie sich den

Rauchfangquerschnitt errechnen.

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Welcher Rauchfangbaustoff darf verwendet werden?

Es dürfen nur Rauchfangbaustoffe verwendet werden deren Eignung von einer anerkannten Prüfstelle in Österreich nachgewiesen oder vom Österreichischem Institut für Bautechnik

zugelassen wurden.

Achtung: Verlangen Sie vom Hersteller vor dem Kauf eines Rauchfangsystems die Österreich technische Zulassung. Nicht jedes Rauchfangsystem ist für eine jede Feuerstätte geeignet

und zugelassen. Baustoffe für Dunstschläuche müssen den Anforderungen von Rauchfängen entsprechen.

Sonderkonstruktionen bitte mit dem Rauchfangkehrer besprechen.

 

 Wo müssen Kehr- und Putztürchen eingebaut werden?

Putztürchen müssen am unteren Ende, mind. 25 cm über dem Fußboden in den Rauchfang eingebaut werden.

Achtung: Putztürchen müssen außerhalb von Garagen und Tankräumen liegen.

Kehrtürchen müssen im oberen Bereich des Rauchfanges mindest. 70 cm über dem Fußboden eingebaut werden.

Achtung: In ausgebauten Dachböden ist die Kehröffnung im Spitzboden mindestens 70 cm über dem Fußboden anzubringen. Der Abstand zu Holzbauteilen muss mind. 50 cm betragen.

Ist die Reinigung der Rauchfänge vom Spitzboden nicht möglich, hat die Kehrung von außen über einen gesicherten Zugang zu erfolgen. Kehrtürchen können dann entfallen, wenn die

Kehrung von der Rauchfangmündung aus erfolgen kann.

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Wie müssen Rauchfänge ausgeführt werden?

Rauchfänge müssen brandbeständig und betriebsdicht errichtet werden.

Rauchfänge dürfen nur auf tragfähige und nicht brennbare Bauteile aufgesetzt werden.

Rauchfänge dürfen nur aus einem Baustoff bzw. einem System hergestellt werden.

Dunstschläuche müssen wie Rauchfänge ausgeführt werden.

Die lichte Weite muss in der gesamten Länge gleich bleiben.

Leitungsschlitze für Gas-, Wasser- und Elektroleitungen dürfen in das Rauchfangmauerwerk ohne Ummauerung nicht            eingestemmt werden.

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Brennbare Baustoffe und Bauteile müssen mind. 5 cm von der Rauchfangaußenseite entfernt sein.

Rauchfänge müssen in ihrer ganzen Länge ( auch im Deckenbereich ) verputzt werden.

Rauchfänge müssen im Deckenbereich eine Gleitfuge haben. Die Gleitfuge darf nicht mit brennbaren Material ausgefüllt werden.

Rauchfänge müssen mind. 40 cm über den First führen, bei seitlicher Überdachführung mind. 80 cm senkrecht zur Dachhaut ( wenn möglich bis 40cm über den First, damit es zu keiner

Rauchgasbelästigung kommt ).

Bei mehrschaligen Rauchfangsystemen muss sich das Innenrohr frei bewegen können.

Es dürfen nur Putz- und Kehrtürchen verwendet werden die zum Rauchfangsystem passen.

Fest verlegte Verbindungsstücke dürfen, in der Waagrechten gemessen, nicht länger als ein drittel der wirksamen Rauchfanghöhe sein. Die maximale Länge beträgt jedoch 3 m. Sie

müssen bei jeder Richtungsänderung und vor Eintritt in den Rauchfang mit Reinigungsöffnungen ausgestattet sein und zur Einmündung ansteigen.

Fest verlegte Verbindungsstücke müssen von brennbaren Bauteilen mind. 25 cm entfernt sein. Verbindungsstücke müssen aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen.

Verbindungsstücke müssen an die Feuerstätte und an den Rauchfang betriebsdicht angeschlossen sein.

Achtung: Bei Rauchfängen für Brennwerttechnik unbedingt vor der Bestellung des Systems bzw. vor der Ausführung den Rauchfangkehrer kontaktieren.

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BEFUNDE FÜR DIE BENÜTZUNGSBEWILLIGUNG

ROHBAU ( Befund über die Rohbaubesichtigung )

Entsprechend den feuerpolizeilichen Bestimmungen müssen Rauch- und Abgasfänge, Abgassammler samt ihren festen Verbindungsstücken ( z.B. Poterien ) vom zuständigen Rauchfangkehrermeister spätestens nach Vollendung des Rohbaues auf ihre vorschriftsmäßige Herstellung überprüft werden. Bei Mehrfamilienhäusern müssen diese nach jeder Geschossdecke überprüft werden. Über das Ergebnis der Untersuchung ist vom Rauchfangkehrer ein schriftlicher Befund auszustellen. Dieser ist der Baubehörde unverzüglich vorzulegen ist.

ENDBESICHTIGUNG ( Baubefund zur Benützungsbewilligung und Eignungsbefund )

Der Bewilligungsinhaber hat der Baubehörde die Vollendung der Ausführung des Vorhabens anzuzeigen. Der Anzeige sind Rauchfang- und sonstige Befunde ( z.B. Eignungsbefund, Befund und Prüfbericht für die Zentralheizung, Befund für die Gas- u. Elektroinstallationen ) anzuschließen.

Achtung: Die Befunde dürfen nicht älter als 6 Monate sein!

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HINWEISE

Die oben angeführten Anforderungen gelten für alle Rauch- und Abgasfänge, Luft-Abgas-Systeme, Dunstschläuche und sonstige gemäß ÖNORM B 8200 genannten Fangarten.

Für eine anderwärtige Ausführung muss ein Gutachten eines Ziviltechnikers oder einer österreichischen Prüfanstalt vorliegen.

Führen Sie bitte alle Rauchfänge so aus, dass Sie später ohne Umbauarbeiten diese in Betrieb nehmen können.

Kaufen Sie nur Rauchfänge, die für mehrere Brennstoffarten und Betriebsweisen geeignet sind.

Werden Rauchfänge nicht benützt, so sind diese schriftlich abzumelden.

An unbenützt gemeldete Rauchfänge dürfen keine Feuerstätten angeschlossen sein. Anschlussstellen müssen brandbeständig verschlossen werden.

Rauchfänge die länger als ein Jahr unbenützt sind, unterliegen nicht der Kehrpflicht.

Rauchfänge sind vor der Wiederbenützung auf ihre Funktionsfähigkeit und Betriebsdichtheit zu überprüfen.

Für Rauchfänge die nicht benützt werden wird keine Gebühr verrechnet.

Wenden Sie sich rechzeitig an Ihren zuständigen Rauchfangkehrermeister, um allenfalls Unklarheiten vorzeitig zu beseitigen.

Bitte denken Sie daran, dass alle Maßnahmen und Anordnungen nur zu Ihrer Sicherheit dienen und Ihnen helfen, spätere Aufwendungen zu vermeiden.

Viel Spaß beim Hausbau wünscht ihnen Ihr Rauchfangkehrermeister

Christian Goldhahn

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